Theodor Hänsch wurde 1941 in Heidelberg geboren und erhielt 2005 den Nobelpreis für Physik für die Entwicklung der laserbasierten Präzisionsspektroskopie.
Er schloss sein Doktorat der Physik an der Universität Heidelberg ab und wechselte sodann an die Stanford University in den USA, wo er als Professor für Physik arbeitete. Seit 1986 lehrt Theodor Hänsch an der Ludwig-Maximilians-Universität München und ist zudem Direktor des dortigen Max-Planck-Instituts für Quantenoptik.
Theodor Hänsch gilt als einer der Pioniere auf dem Gebiet der experimentellen Laserphysik und der Quantenoptik. Seine Experimente ermöglichen Präzisionsmessungen von bisher unbekannter Genauigkeit und tragen in hervorragender Weise dazu bei, Naturkonstanten zu bestimmen und die physikalischen Grundgesetze kritisch zu überprüfen.
Zu seinen wichtigsten Forschungsarbeiten zählt der Frequenzkamm. Dadurch werden bedeutsame Anwendungen für die Nachrichtentechnik eröffnet, da die Übertragungskapazität von Glasfaserleitungen durch eine dichtere Belegung mit Kommunikationskanälen deutlich erhöht wird. Auch die Positionsbestimmung mittels Satelliten-Navigationssystemen kann wesentlich verbessert werden.