George F. Smoot, geboren 1945 in Yukon, Florida, wurde 2006 für bahnbrechende Messungen der kosmische Hintergrundstrahlung mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.
Er studierte Mathematik und Physik am Massachusetts Institute of Technology. Seit 1970 gehört George F. Smoot der Universität von Kalifornien in Berkeley und dem Lawrence Berkeley National Laboratory an.
George F. Smoot ist renommierter Astrophysiker und Kosmologe, dessen Forschungsschwerpunkt die kosmische Hintergrundstrahlung darstellt. Diese stammt von der Hitze des frühen Urknalls und gehorcht, bis auf eine signifikante Anisotropie, dem Strahlungsgesetz eines schwarzen Körpers. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf Dichteschwankungen kurz nach Entstehung des Universums ziehen und das heutige Erscheinungsbild des Alls - mit seinen Galaxienhaufen und riesigen Regionen weiter Leere - verstehen.
George F. Smoot betreibt zurzeit die PLANCK and SNAP Missionen, die der verfeinerten Untersuchung der kosmischen Hintergrundstrahlung sowie der Erforschung der Dunklen Energie dienen.