José Ramos-Horta wurde 1949 in Dili geboren. 1996 erhielt er gemeinsam mit Carlos Filipe Ximenes Belo den Friedensnobelpreis für sein Engagement im Kampf für eine friedliche Lösung im Osttimor-Konflikt.
Er studierte Völkerrecht an der Hague Academy of International Law und Peace Studies an der Antioch University.
José Ramos-Horta gehörte zu den Gründern der Associação Social Democrática Timorense (ASDT) aus der später die Partei FRETILIN hervorging. Er war ständiger Vertreter der FRETILIN bei der UNO und setzte sich für die Unabhängigkeit Osttimors ein.
Als die Vereinten Nationen 1999 die Verwaltung in Osttimor übernahmen, kehrte Ramos-Horta in seine Heimat zurück. 2002 übernahm er das Amt des Außenministers, 2006 wurde er Premierminister. Seit 2007 ist José Ramos-Horta der Präsident von Osttimor.