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Kurt Wüthrich

Kurt Wüthrich wurde 1938 in Aarberg geboren. 2002 erhielt er den Nobelpreis für Chemie für seine Entwicklung der kernmagnetischen Resonanzspektroskopie zur Bestimmung der dreidimensionalen Struktur biologischer Makromoleküle in Lösung.

Er studierte in Bern Chemie, Physik und Mathematik und promovierte an der Universität Basel. Danach folgten Aufenthalte an der Universität of California, Berkeley und in den Bell Laboratories in Murray Hill. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz wurde er Professor für Biophysik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Seit 2001 ist er Gastprofessor am The Scripps Research Institute.

Mithilfe der kernmagnetischen Resonanzspektroskopie erhält man Information über die dreidimensionale Struktur von Proteinen und Nukleinsäuren; man kann die Moleküle in Lösung, also in einer den Verhältnissen in den Zellen gleichenden Umgebung, studieren. In seiner aktuellen Forschung widmet er sich der strukturellen Genomik.