Chen Ning Yang, geboren am 22. September 1922 in Hefei, China, ist Träger des Physiknobelpreises 1957.
Chen Ning Yang studierte zunächst an der Universität von Kunming sowie an der Tsinghua Universität in Peking; 1946 setzte er sein Studium an der Universität von Chicago fort. Nach seiner Promotion 1948 bei Edward Teller wurde er Assistent von Enrico Fermi. Er wirkte als Professor am Institute for Advanced Studies in Princeton und von 1965 bis 1999 als Direktor des Institute of Theoretical Physics der State University of New York in Stony Brook. Zur Zeit ist er Professor an der Chinese University of Hong Kong und an der Tsinghua Universität in Peking.
Chen Ning Yang beschäftigt sich vorwiegend mit statistischer Mechanik und mit Symmetrieprinzipien. Die bedeutenden Yang-Baxter und Yang-Mills Gleichungen sind nach ihm benannt. Sie sind für das Verständnis von Modellen der statistischen Physik sowie für die fundamentalen Naturkräfte von grundlegender Wichtigkeit.
1957 wurde Chen Ning Yang zusammen mit Tsung-Dao Lee mit dem Physiknobelpreis für die Erforschung der Paritätsverletzung in der schwachen Wechselwirkung ausgezeichnet.
Erstes Wiener Nobelpreisträgerseminar am 29. Juni 2006
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