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Nobel Memorial Prize in Economics
2001

Joseph E. Stiglitz

Joseph E. Stiglitz wurde 1943 in Gary, Indiana, geboren. Der bekannte amerikanische Ökonom erhielt 2001 für seinen Beitrag zur Untersuchung von Märkten mit asymmetrischer Information den Nobelpreis für Ökonomie. Er wurde auch mit einer Reihe weiterer bedeutender Auszeichnungen geehrt; unter anderem wurde ihm die John Bates Clark Medal verliehen. Er ist Ehrendoktor der Wirtschaftsuniversität Wien.

Sein PhD Studium schloss Stiglitz 1967 am MIT ab. Danach ging er als Fulbright Scholar an die Universität von Cambridge, gefolgt von einer Tätigkeit als Professor an den Universitäten von Yale, Duke, Stanford, Oxford und Princeton. Heute unterrichtet Stiglitz an der Columbia Universität und ist der Herausgeber des Magazins "The Economists' Voice". Unter Präsident Clinton führte Stiglitz den Vorsitz des Council of Economic Advisors. Er diente als Vizepräsident und Chefökonom der Weltbank.

Joseph Stiglitz' bedeutende Arbeit zu Informationsasymmetrien diente auch als Grundlage für die Entwicklung des Effizienzlohnmodells von Shapiro/Stiglitz (Shapiro-Stiglitz Modell). Stiglitz ist für seine pointierte Kritik an der herrschenden Praxis der Globalisierung und für seine kritische Auseinandersetzung mit den Auswirkungen, die freie Märkte und die Aktivitäten von Institutionen wie IWF und Weltbank haben, bekannt.